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14.05.2019
Homburg: Transformation – die Zukunft des Industriestandortes Saarland

1. Industriearbeitsplatzkonferenz des Saarlandes in Saarbrücken – IG Metall-Vertrauensleute und Betriebsräte von Schaeffler Homburg informieren sich

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Die negativen Ereignisse mit dem drohenden Abbau von Industriearbeitsplätzen überschlagen sich im Saarland. Dabei ist es nicht ein rein betriebliches, sondern im Zuge von Transformationsprozessen inzwischen ein gesellschaftliches Problem. Wir brauchen Unterstützung, um den Industriestandort Saarland nachhaltig zu sichern und gute Arbeitsplätze zu erhalten, auch durch eine geänderte Weichenstellung der Politik.

Deswegen fand am 13. Mai 2019 die 1. Industriearbeitsplatzkonferenz der Arbeitskammer des Saarlandes in Zusammenarbeit mit den IG Metall Geschäftsstellen Homburg-Saarpfalz, Saarbrücken, Neunkirchen und Völklingen in Saarbrücken statt.

Selbstverständlich haben auch wir IG Metall Vertrauensleute und Betriebsräte von Schaeffler Homburg an der Konferenz teilgenommen, die Congresshalle in Saarbrücken war brechend voll.

Podiumsgäste waren u. a. Anke Rehlinger (Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Saarlandes), Christiane Benner (2. Vorsitzende der IG Metall), Dr. Winfried Horstmann (Leiter der Abteilung Industriepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Sven Kischewski (Geschäftsführer der INFO-Instititut Beratungs GmbH), Albrecht von Lucke (Publizist, Jurist, Politologe), Jörg Caspar (Vorstandsvorsitzender der Arbeitskammer des Saarlandes) und Ralf Reinstädtler (1. Bevollmächtigter der IG Metall Homburg-Saarpfalz).

In der Podiumsdiskussion zu Auswirkungen der Transformation auf die Beschäftigung nahmen neben unserem Betriebsratsvorsitzendem Salvatore Vicari auch Konzern- und Betriebsratsvorsitzenden der Firmen SHS, Ford Werke Saarlouis, Eberspächer, ZF Friedrichshafen und Jörg Köhlinger (IG Metall-Bezirksleiter Mitte) Stellung zu der aktuellen Situation in den Betrieben im Transformationsprozess.

Forderungen waren u.a. eine umfassende Beteiligung der Beschäftigten und ihrer Interessensvertretungen bei den Veränderungsprozessen, Schaffung der notwendigen Infrastruktur im Saarland durch die Verantwortlichen der Politik, die Möglichkeit eines Transformations-Kurzarbeitergelds, Zuschüsse für Verbesserungen der CO2-Bilanz in den Firmen und bessere Möglichkeiten der Qualifizierung.

Wir waren beeindruckt von der Veranstaltung und nehmen daraus ganz viel mit für unsere Arbeit im Betrieb, für unsere Strategie und für die Gespräche im Betrieb mit unseren Kolleginnen und Kollegen.

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