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28.10.2019
Berufsbildungsgesetz: Fortschritte für Auszubildende und Prüfer

Das neue Berufsbildungsgesetz schafft für Auszubildende und Prüfer Erleichterungen. Die betrieblichen Praxisphasen im dualen Studium kommen darin dagegen immer noch nicht vor. Die IG Metall dringt weiter auf Verbesserungen.

Das neue Berufsbildungsmodernisierungs-Gesetz, das am 1. Januar 2020 in Kraft treten soll, bringt für Auszubildende und Prüfer Pluspunkte. "Gute Ausbildung ist eine wesentliche Voraussetzung für eine durch die Digitalisierung veränderte Arbeitswelt. Das neue BBiG hat dafür einige gute Grundlagen geschaffen", betont Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall. Vor allem durch die Intervention der Gewerkschaften sei das Gesetz gegenüber dem Referentenentwurf deutlich besser geworden.

Die große Koalition versäumt es allerdings, endlich die Praxisphasen des dualen Studiums ins Gesetz aufzunehmen. Die IG Metall strebt auch tarifpolitisch flächendeckende Lösungen an, um eine echte Gleichstellung von Dual Studierenden und Auszubildenden zu erreichen. "Dass dieses Thema überhaupt eine Rolle spielt und auch die eingangs genannten Erfolge gehen auf das langjährige Engagement unserer Aktiven, insbesondere der IG Metall Jugend vor Ort, zurück", betont Bundesjugendsekretärin Stefanie Holtz.

Tragende Säule der Aktivitäten waren die Ortsjugendausschüsse, die durch kontinuierliche Gespräche und Veranstaltungen unsere Forderungen an Bundestagsabgeordnete und weitere politische Akteure getragen haben. Die IG Metall-Jugend hat unter anderem eine Petition für ein modernes Berufsbildungsgesetz gestartet. Die IG Metall gibt in einer Stellungnahme einen Überblick über Neuerungen im Berufsbildungsgesetz und Reformversäumnisse.

- Verbesserungen für Auszubildende
- Prüfungswesen
- Duales Studium
- Mindestausbildungsvergütung
- Fortbildung
- Weitere Reformversäumnisse

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