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03.02.2021
Schweinfurt: Gesprächsstand zum Interessenausgleich "Sondermaschinenbau"

Der Betriebsrat von Schaeffler Schweinfurt informiert in seinem aktuellen Rundbrief Nr. 6 vom 03.02.2021 über den Gesprächsstand zum Interessenausgleich Sondermaschinenbau

zum Download:
BR_Schweinfurt_SPACE-Sondermas

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
am 01.02.2021 fand der 1. Verhandlungstermin Interessenausgleich mit dem Arbeitsgeber für den Bereich Sondermaschinenbau statt.

Der Betriebsrat fordert folgende Punkte:

Reduzierung des Personalabbaus durch

-  Anpassung der Budgetplanung

-  Anpassung durch die Reduzierung der geplanten Fremdvergabe

-  Insourcingmaßnahmen (z.B.: Reduzierung der Maschinenfremdvergabe, Ausweitung des Spindelservices auf alle deutschen Standorte, Eigenfertigung der Schaltschränke etc.)

-  Eine mögliche Umwandlung von 40-Stunden-Verträge in 35-Stunden-Verträge für z.B. insgesamt bis zu 38 Mitarbeiter im Geltungsbereich dieses Interessenausgleichs; wobei die Reduzierung der 40-Stunden-Verträge auch standortbezogen durch die kollektive Reduzierung der Wochenarbeitszeit nach TV Besch erfolgen kann.

-  Der Reduzierte Personalabbau muss gleichmäßig im Verhältnis zu den vorhandenen Stellen auf die Standorte Herzogenaurach /Erlangen, Schweinfurt und Bühl verteilt werden, soweit dies technologisch möglich ist. Für den Standort Schweinfurt muss der Interessensausgleich Elfershausen berücksichtigt werden.

-  Bei der Verteilung der Aufträge muss die gleichmäßige Auslastung der jeweiligen Standorte berücksichtigt werden, soweit technologisch möglich. Außerdem kann es zu befristeten Versetzungen zwischen den Standorten auf freiwilliger Basis kommen.

-  Der Arbeitgeber legt für den Sondermaschinenbau ein Konzept auf, wie er zukünftig in neuen Technologien die führende Rolle als Maschinenhersteller übernimmt – neue Zukunftsfelder.
 
Der Arbeitgeber sagt dazu: „Der damit verbundene Personalabbau soll bis Dezember 2022 durchgeführt werden.“
 
Allerdings erweisen sich die Verhandlungen mit dem Arbeitgeber als äußerst schwierig.
Es wurden wirtschaftlich tragbare Alternativkonzepte von uns vorgelegt. Diese sollten angewendet werden, um den temporären Auftragseinbruch entgegen zu wirken.
Wir setzen uns für die Beschäftigungssicherung am Standort ein!
 
Wir wünschen eine schöne Woche! 

Euer Betriebsrat

Jürgen Schenk         Petra Blumenau               Peter Ziegler 
BR-Vorsitzender      Stellv. BR-Vorsitzende      Stellv. BR-Vorsitzender 

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