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08.03.2021
IG Metall: Lage der Betriebe überwiegend gut

Gute Argumente der Gewerkschaft für die Tarifrunde 2021 der Metall- und Elektroindustrie

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Trotz starkem Rückgang von Konjunktur und Produktion steht der größte Teil der Metall- und Elektro-Unternehmen verhältnismäßig gut da und wird in 2021 vom vorhergesagten Wachstum profitieren. Lediglich etwa ein Drittel der Unternehmen wird für das Krisenjahr 2020 Verluste verzeichnen.

Die Nettoumsatzrendite in der Metall- und Elektroindustrie liegt für das Krisenjahr 2020 mit voraussichtlich 1,3 Prozent so niedrig wie zuletzt 2015. Damit ist der Wert aber deutlich höher als 2009 während der Finanzkrise.

Die Lage der Unternehmen ist sehr unterschiedlich. Insgesamt kommen die Unternehmen aber überwiegend gut durch das Krisenjahr 2020. Nur etwa ein Drittel der MuE-Unternehmen wird Verluste schreiben. Für 2021 ist aufgrund des erwarteten hohen Wachstums von einer erheblichen Verbesserung der betrieblichen Situation auszugehen. Dies zeigt sich auch in der guten Entwicklung des Auftragseingangs.

Entgegen der Behauptung der Arbeitgeber es gäbe nichts zu verteilen, zahlten rund 60 Prozent der im DAX notierten Metall- und ElektroUnternehmen im vergangenen Jahr eine Dividende an die Aktionäre. Im Jahr 2021 werden laut Analysten voraussichtlich rund 34 Prozent sogar eine höhere Dividende als im vergangenen Jahr ausschütten.

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